Ulrike Knieb-Gevargez Zoubalan
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Beratung
Gesundheitsberatung für Frauen und Mädchen
Präventive Medizin
Nikotinentwöhnung

Gynäkologie
Vorsorge
Schwangerschaftsbetreuung
Beratung / Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch
Beratung / Behandlung bei Wechseljahresbeschwerden

Unnaerstr. 12
58706 Menden

Tel.: 02373 - 9190606

Fax: 02373 - 9190608

   

Betreuung Schwangerschaft

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine spannende und erwartungsvolle Zeit. Schon mit dem ersten Ultraschallbild beginnt die Veränderung Ihres bisherigen Lebens. Viele neue Dinge kommen auf Sie zu, Vorfreude, Erwartungen, Sehnsüchte aber auch Ängste begleiten Sie durch die 40 Schwangerschaftswochen bis hin zur Geburt Ihres Kindes.
Wir möchten Ihnen helfen, die nächsten 9 Monate richtig zu genießen. Wichtig für die Gesundheit Ihres Kindes aber auch für Ihr Wohlbefinden sind die regelmäßigen Vorsorgetermine.
Die Ergebnisse werden in Ihrem Mutterpass vermerkt, den Sie während der Schwangerschaft immer bei sich tragen sollten.
Nachdem wir bei Ihnen eine Schwangerschaft festgestellt haben, erfolgen nun eine Reihe von Untersuchungen, -entsprechend der gesetzlich vorgegebenen Mutterschaftsrichtlinien.

Frauenärztliche Untersuchung

diese wird zunächst in ca. 4 wöchigen Abständen, später angepasst an den Schwangerschaftsverlauf in kürzeren Intervallen durchgeführt.
Bei der Erstuntersuchung erfolgt eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte, die Untersuchung von der Scheide und Gebärmutter mit Abstrichentnahme auf Chlamydien ( spezielle Bakterienart).
Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, Gewichtskontrolle, Eisenwertbestimmung der Blutkörperchen (Hämoglobin) wird bei den weiteren Vorsorgeterminen stets durchgeführt.

Blutuntersuchungen

Zu Beginn erfolgt die Bestimmung von Blutgruppe und Rhesusfaktor, sowie die Durchführung eines Antikörpersuchtestes, um  ggf. eine Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Ihnen und Ihrem Kind frühzeitig festzustellen.
Der Antikörpersuchtest wird zwischen der 24. und 28. SSW wiederholt.
Sie sind schwanger und auf einmal ist nichts mehr, wie es war. Schon mit dem ersten Ultraschallbild beginnt die Veränderung Ihres bisherigen Lebens. Vorfreude, Erwartungen, Sehnsüchte aber auch Ängste begleiten Sie nun durch die 40 Wochen Ihrer Schwangerschaft bis hin zur Geburt. Gerade wenn es Ihr erstes Kind ist, gibt es so viel, was Sie wissen und fragen wollen: Wie verändert sich mein Körper? Wie erfahre ich, ob mein Kind gesund ist? Was ändert sich im Job? Was bedeuten die Eintragungen im Mutterpass? Und und und...

Wir möchten Ihnen helfen, die nächsten neun Monate richtig zu genießen. Lange bevor man es Ihnen ansieht, ist das Baby in Ihrem Bauch schon ein aktiver Mensch. Er trainiert ständig seinen Körper und seine Sinne. Wichtig für die Gesundheit Ihres Kindes und auch für Ihr Wohlbefinden sind die regelmäßigen Vorsorgetermine. Die Ergebnisse aller Untersuchungen werden in Ihrem Mutterpass vermerkt, den Sie während der Schwangerschaft immer bei sich tragen sollen.
-    Sportarten, die ich in meiner
Schwangerschaft ausüben kann
-    Flugreisen in meiner Schwangerschaft

Ultraschalluntersuchung, Blutuntersuchung

 

 

 

 

 

 

Blutgruppe mit Rhesusfaktor, Antikörper, Rötelntiter, Lues, sowie ein spezieller Abstrich vom Muttermund auf Chlamydien.
Bei Risikopatientinnen kann man ein HIV Test durchführen.
diese Untersuchungen werden von Ihrer Krankenkasse übernommen

Toxoplasmose:

Zur Klärung der Immunität gegen Infektionen mit Toxoplasmen. Jährlich werden in Deutschland 2000 Kinder geboren, die an in der Schwangerschaft erworbener Toxoplasmose mit zum Teil schweren Folgen wie geistiger Behinderung und gestörtem Sehvermögen leiden. Diese Erkrankung verläuft für die werdende Mutter oft unbemerkt oder mit nur geringfügigen Beschwerden, so dass diese Frauen gar nicht zu ihrem Frauenarzt in die Sprechstunde kommen, um sich behandeln zu lassen. Durch einen einfachen Labortest kann festgestellt werden, ob eine fetale Gefährdung durch die Toxoplasmose-Erstinfektion gegeben wäre.

Bei der Toxoplasmose handelt es sich um eine Infektion, die von Toxoplasma gondii, einem einzelligen Parasiten, verursacht wird. Die Vermehrung dieser Parasiten verläuft ausschließlich in den Zellen der Darminnenwand bei Katzen. Die Eizellen werden mit dem Katzenkot ausgeschieden und können viele Säugetiere infizieren. Menschen infizieren sich, wenn sie rohes oder ungenügend gegartes Fleisch essen, das die Dauerform der Parasiten (Zysten) enthält, oder wenn sie mit Schmutz in Kontakt kommen, der Eier aus Katzenfäkalien birgt.
Circa 50 % aller Erwachsenen haben eine Toxoplasma-Infektion durchgemacht, spezifische Antikörper gebildet und sind damit immun gegen weitere Erkrankungen.
diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen.


Chorionzottenbiopsie:

Bei der Chorionzottenbiopsie werden Bestandteile des Mutterkuchens (Plazenta), die Chorionzotten, entnommen und untersucht. Die Chorionzottenbiopsie kann über den Muttermund in der Frühschwangerschaft oder anhand einer Punktion durch die Bauchdecke erfolgen.Die Biopsie kann schon ab der 9. Schwangerschaftswoche erfolgen, also früher als die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese). Diese Untersuchung dient dem Nachweis fehlerhafter Erbanlagen des Embryos bzw. bestimmter Stoffwechsel-Erkrankungen.
Die Chorionzotten-Gewebeprobe wird in einem Labor untersucht. Das Ergebnis kann schon nach zwei bis drei Tagen vorliegen. Außerdem werden aus den Zellen Langzeitkulturen angelegt, deren Ergebnisse nach zehn Tagen bis drei Wochen verfügbar sind.
Bei der Chorionzottenbiopsie liegt das Risiko einer Fehlgeburt bei etwa 3-5 % und ist damit höher als bei der Amniozentese. Gelegentlich kommt es zu leichten Blutungen nach der Gewebe-Entnahme. Sehr selten treten Infektionen auf.


12. - 14. Woche


Nackentransparenz-Messung
1. Trimenon Screening

Mit einem Spezial-Ultraschallgerät wird der Fetus exakt auf Fehlbildungen hin untersucht und die sogenannte Nacken-transparenz gemessen. Dabei handelt es sich um die Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich des Kindes. Der neue Ersttrimestertest ist eine Kombination aus biochemischer Blutanalyse, bei der schwangerschaftssensible Hormone (ß-HCG) und Proteine (PAPP-A) nach-gewiesen werden, und aus einer Ultraschalluntersuchung der Nacken-transparenz des Ungeborenen. Diese werden mit dem Alter der Schwangerschaft in Bezug gesetzt. Die Ultraschalluntersuchung zur Messung der Nackentransparenz (nuchal translucency, NT) ist zwischen der 11+0 und 13+6 SSW möglich, entsprechend einer SSL von 45-84 mm. Die Nackentransparenz ist abhängig vom Gestationsalter, ihre 95. Perzentile liegt bei 2,3 mm in der 11+0 und bei 2,8 mm in der 13+6 SSW.

Die Nackentransparenzmessung mittels Ultraschall gibt neben einer Prognose für das Down-Syndrom wichtige Hinweise auf schwerwiegende, nicht chromosomale Veränderungen wie z.B. Herzfehler.

Ein Computerprogramm errechnet dann aus den Untersuchungsdaten und dem Alter der Mutter das individuelle Risiko für eine genetische Erkrankung des Kindes mit einer 90% Sicherheit. Eine weitere Steigerung der Sensitivitäts des Tests erscheint derzeit durch die Darstellung des kindlichen Profils und Untersuchung auf Vorhandensein oder Fehlen des kindlichen Nasenbeines möglich. Erste Studien zeigten, dass bei Down Syndrom Feten meistens das Nasenbein in der 12.-14. Schwangerschaftswoche fehlt.

Bitte bedenken Sie: Unauffällige Ergebnisse sind keine Garantie für ein gesundes Kind. Ein sicherer Ausschluß von Erbgutschäden lassen sich nur durch invasive Verfahren wie die Chorienzottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) erreichen, die allerdings risikoreicher für das Baby sind.
diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen.
SSL
 ca. 45 - 90 mm
Gewicht  
 - 45 g

 

15. - 19. Woche

SSL
 ca. 9 - 15 cm
Gewicht  
 ca. 45 - 280 g

Triple-Test

Der Triple-Test ist eine Untersuchung des Blutes der werdenden Mutter. Er beinhaltet die Bestimmung von 3 Hormonen im Blut der Mutter: alpha-Fetoprotein (AFP) - freies Estriol (E3) - beta-Choriongonadotropin (beta-HCG). Aus den gemessenen Werten kann bei genauer Kenntnis des Schwangerschaftsalters errechnet werden, ob ein erhöhtes Risiko besteht, dass das ungeborene Kind an einem Down-Syndrom (Trisomie 21, "Mongolismus") oder an einer Spina bifida ("offener Rücken") leidet.

Der Sinn des Triple-Tests besteht darin, eine Risikoabschätzung vorzunehmen und der Schwangeren eine Entscheidungshilfe zu geben, wenn sie sich noch nicht sicher ist, ob sie eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) durchführen lassen möchte.

Der Triple-Test gibt an, ob im konkreten untersuchten Fall ein höheres oder niedrigeres Risiko als das Altersrisiko besteht.
diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen


Amniocentese - Fruchwasseruntersuchung

Die Fruchtwasseruntersuchung ist eine Methode der Untersuchung des ungeborenen Kindes (Pränataldiagnostik). Mit der Untersuchung können schon in den frühen Schwangerschaftswochen bestimmte Erkrankungen oder Fehlbildungen des Fötus diagnostiziert werden.

Bei der Amniozentese ermittelt der Arzt mit einer Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) die genaue Lage des Kindes in der Gebärmutter und damit eine geeignete Einstichstelle zur Fruchtwasser-Entnahme. Durch die sonographische Messung bestimmter Körperteile (z.B. Kopf, Bauch, Oberschenkelknochen) kann er auch feststellen, ob die Größe des ungeborenen Kindes tatsächlich dem errechneten Schwangerschaftsalter entspricht. An der ausgewählten Stelle führt er unter permanenter Ultraschallkontrolle eine dünne Nadel in die Bauchdecke und weiter in die Fruchtblase ein. Aus der Fruchtblase saugt der Arzt dann etwa 20 Milliliter Flüssigkeit ab.

Die Fruchtwasserprobe wird anschließend in einem Labor untersucht. Dort werden die Zellen, die sich in der Probe befinden, weiter gezüchtet und vermehrt. Diese Zellen sind abgestoßene Zellen der Haut, des Magen-Darm-Trakts und der Nieren des Kindes. Das Ergebnis der Untersuchung liegt nach ungefähr ein bis drei Wochen vor. Nach dem Eingriff sollte sich die Patientin einen Tag lang schonen.

?  Das Risiko einer Fehlgeburt: Es liegt bei etwa 0,5 bis 1 Prozent und hängt auch von der Erfahrung des Arztes ab.
?  Fruchtwasserabgang, schwache Blutungen in der Gebärmutter, Verletzung der Gebärmutter oder eine Infektion.
?  Eine Verletzung des Kindes durch die Einstichnadel.
?  Kontraktionen der Gebärmutter: Diese Reaktion ist relativ häufig, lässt aber in der Regel rasch wieder nach.


19. - 22. Woche

SSL
 ca. 15 - 18 cm

Gewicht  
 ca. 280 - 480 g

2. Ultraschalluntersuchung.

Zu diesem Zeitpunkt spüren Sie die ersten Bewegungen Ihres Kindes
diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse übernommen


23. - 28. Woche

SSL
 ca. 18 - 25 cm
Größe
 ca. 25 - 35 cm
Gewicht  
 ca. 480 - 1.200 g

Missbildungsdiagnostik mit Farbdoppler-Ultraschall

Durch die Messung der kindlichen Blutflüsse in Arterien und Venen kann die Versorgung des Feten mit Nährstoffen beurteilt werden. Ferner erlaubt sie besser als andere Überwachungsmethoden, den Zustand des ungeborenen Kindes und das Außmaß eines noch kompensierten Sauerstoffmangels einzuschätzen.

Durch die Messung der Blutflußmuster in den Gebärmutterarterien kann eine drohende Mangelversorgung des Feten (Plazentainsuffizienz) bereits zwischen der 20.-24. Schwangerschaftswoche erkannt werden. Damit können Vorsorge-maßnahmen ergriffen werden. Die Zuordnung der Schwangeren in eine Risikogruppe für eine kindliche Mangel-entwicklung oder Gestose (schwanger-schaftsbedingte Bluthochdruck) oder eine Gruppe mit niedrigem Risiko erlaubt eine individuell angepaßte Überwachung von Mutter und Kind. Während Frauen aus der Risikogruppe häufiger kontrolliert werden, reduziert sich die Anzahl der Unter-suchungen in der Gruppe mit geringem Risiko.
diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen.


 Erweiterte Ultraschalluntersuchung

Die normalen Ultraschalluntersuchungen sind überwiegend auf medizinische Kontrolle bezogen. Weiterführende     differenzierte Ultraschalluntersuchung zum Ausschluß grober Organstrukturstörungen bei Nicht-Risiko- Schwangerschaften.
Bei einem zusätzlichen Ultraschall nimmt sich Ihr Arzt mehr Zeit, Ihnen das Baby zu zeigen, bzw. - wenn es zu erkennen ist - das Geschlecht zu bestimmen.
diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen

 

 

 

Glukose-Toleranz-Test:
Zwei von 100 Frauen entwickeln während der Schwangerschaft einen Diabetes - mit schwerwiegenden Folgen für Mutter und Kind: Harnwegsinfekte, Bluthochdruck und Eklampsie treten überdurchschnittlich häufig auf. Während der Geburt kommt es vermehrt zu Komplikationen. Bei den Kindern finden sich gehäuft Missbildungen, zudem ist der Diabetes eine der Hauptursachen pränataler Todesfälle. Ein Routinesuchtest kann die Gefährdung rechtzeitig erkennen.

?  Blutabnahme nüchtern
?  Sie trinken 300 ml Zuckerwasser
?  Blutabnahme nach 1 Stunde

diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen

29. - 32. Woche

SSL
 ca. 25 - 30 cm
Größe
 ca. 35 - 40 cm
Gewicht  
 ca. 1.200-1.950g

Ultraschalluntersuchung, Blutuntersuchung Kontrolle der Hepatitis B und Antikörper in Ihrem Blut.

Patientinnen, die das Blutgruppenmerkmal Rhesus-negativ tragen, erhalten eine Spritze (Anti-D), um eine mögliche Erkrankung des Kindes im Mutterleib zu vermeiden.
diese Untersuchungen werden von Ihrer Krankenkasse übernommen

33. - 40. Woche

Farbdoppler-Ultraschall

Im 3. Trimenon ist oft eine spezielle Farbdoppler-Ultraschalluntersuchung zum Ausschluß einer kindlichen Wachstumsverzögerung sinnvoll. Damit kann frühzeitig eine einsetzende kindliche Unterversorgung mit Nährstoffen infolge einer mangelhaften Funktion des Mutterkuchens aufgedeckt werden. Diese Untersuchung erhöht die Sicherheit der sonst üblichen Vorsorgeuntersuchungen deutlich.

Die farbunterlegte Dopplersonographie erlaubt es, Blutströme in großen kindlichen und mütterlichen Blutgefäßen zu untersuchen. Damit kann die Funktion der Plazenta besser beurteilt und vorhandene kindliche Gefahrenzustände frühzeitig erkannt werden. Allerdings lassen sich nur chronische Störungen erfassen. Akute Ereignisse kann auch die Dopplersonographie nicht vorhersehen. Durch die Farbdarstellung werden Gefäße leichter aufgefunden, der Blutfluß in einer Kurve dargestellt und die aktuelle Blutzirkulation exakt vermessen.
diese Untersuchung wird von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen

Erweiterte Ultraschalluntersuchung

Zur sicheren Kontrolle der Lage des Kindes (Köpfchen liegt im Becken), zur Beurteilung des Mutterkuchens, bzw. der Fruchtwassermenge und zur Bestimmung des Verhältnisses der Kopfgröße zum Becken. Außerdem kann nochmals nach Anhaltspunkten für eine mögliche Erkrankung des Kindes gesucht werden, die erst nach der letzten vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchung aufgetreten und bei der Mutter symptomlos verlaufen sind.
diese Untersuchung wird von Ihrer Krank